Hervorgehoben

Komm zu Wort – teile dein digitales Wissen !

24.01.2018 | Universität Erfurt: Hochschullernwerkstatt | 16 Uhr

Du wolltest schon immer mal etwas über Digitalisierung loswerden oder erfahren? Dann bist DU genau der oder die Richtige für unser Barcamp #Digitalisierung 

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Du fragst dich jetzt sicher: Was ist ein #Barcamp?

Im Mittelpunkt eines #Barcamps steht die Wissensvermittlung und der Austausch zwischen allen Teilnehmern zu den betreffenden Themen. Das Thema hier: #Digitalisierung. Du und alle anderen Teilnehmer/innen des Barcamps erhalten die Gelegenheit, sich selbst einzubringen, Workshops oder Präsentationen anzubiete n, Themen zur Diskussion zu stellen, als Redner aufzutreten oder einfach nur gespannt bei anderen Präsentationen zuzuhören.

Das #Barcamp ist, was du daraus machst!

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Bist du jetzt neugierig geworden oder würdest gern deine Erfahrungen und dein Wissen zur #Digitalisierung mit uns teilen? Dann sehen wir uns am 24.01.2018!

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Der 3D-Drucker – ist die Welt jetzt druckbar?

Raketenteile oder Dinosaurier aus dem 3D-Drucker – Bald Realität?
Schon heute werden Häuser, Implantate oder Algenzellen gedruckt. Das 3D-Druckverfahren wird stetig weiterentwickelt und umfasst verschiedene Forschungszweige. Dabei werden wirtschaftliche und gesellschaftliche Folgen stark diskutiert.
Im Rahmen eines Kurses beschäftigen wir uns mit digitalen und zukunftsrelevanten Technologien. Dafür haben wir den 3D-Drucker als innovative und universell einsetzbaren Technologie ausgesucht.

jeff-3D-Druck-3                   Gedruckte Thomas Jefferson Statue   Bikini aus dem 3D-Drucker

Mit dem 3D-Drucker werden dreidimensionale Werkstücke schichtweise aufgebaut. Dabei sind die Werkstoffe flüssig oder fest und verhärten oder verschmelzen sich beim Aufbau. Das generative Fertigungsverfahren wurde 1980 vom US-Amerikaner Chuck Hull erfunden, seither können Ideen einfacher, schneller und günstiger visualisiert werden.


Geschichte des 3D-Druckers

Architektur und Ingenieurswesen
Hier gilt der 3D-Drucker als heißeste Zukunftstechnologie, es können komplexe und präzise Modelle gedruckt werden. Dabei sind die Möglichkeiten der zu verwendenden Materialien fast uneingeschränkt. Inzwischen können nicht nur Plastik oder Metall eingesetzt werden, es kommen auch Beton oder organische Materialien zum Einsatz.
Wissenschaftler begannen vor 10 Jahren mit dem Versuch bewohnbare bzw. erdbebensichere Häuser zu drucken. Mehr dazu im Video.

Medizin- und Zahntechnik
Der medizinische 3D-Druck unterstützt auf zwei Arten, zum Einen können passgenaue Implantate wie Gelenke gedruckt werden, zum Anderen können Mediziner an gedruckten Modellen üben und ihr anatomisches Verständnis verbessern.
Weitere Entwicklungen sind Blutzucker messende Smartphonehüllen, gedruckte Tuberkulose-Diagnosegeräte, Organe aus menschlichen Stammzellen oder Srahlenschutzteile für Krebspatienten.
Weitere Anwendungen und Fakten auf folgenden Websites:
Computerwoche
Planet-Wissen
Video

 

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gedruckte, funktionsfähige Prothesen           gedrucktes Organmodell

Militär
Vor einigen Jahren gelang es einem Amerikaner die erste 3D-gedruckte Handfeuerwaffe herzustellen und die Welt auf Gefahren der Technik aufmerksam zu machen. Zwar wurde in Amerika die Herstellung von 3D-gedruckten Waffen und Munition verboten, dennoch wurde das Potential in den Verteidigungsministerien und Rüstungsindustrien erkannt. Mittlerweile sind gedruckte Panzer, Raketen oder ganze Kampfausrüstungen keine Zukunftsmusik mehr.
Andererseits können 3D-Drucker bei Logistikproblemem auf Flugzeugträgern oder bei Kriegsverletzungen, mit dem 3D-Bioprinting, helfen. Hier ist es das Ziel, Hautzellen mit Hilfe des 3D-Druckers auf die Wunden der Verletzen zu drucken um eine Regenerierung zu ermöglichen. Außerdem werden Drohnen gedruckt, welche ohne menschlichen Einsatz Landmienen aufspüren und zerstören können. Weitere interessante Fakten:
US-Marinecorps
3D-Drucker im Militär
Militär-Haushalt
US-Navy

Lokale Einzelfertigung versus globale Massenproduktion
Der 3D-Drucker könnte zur Entglobalisierung, vor allem in der Ersatzteil-Industrie, führen. Produktionen aus Niedriglohnländern werden wieder näher an den lokalen Markt rücken. “Druck on demand” ist die Devise, dadurch werden Zeit gespart, die Umwelt geschont, Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt und Transport- sowie Logistikkosten entfallen. Im Gegensatz dazu wird befürchtet, dass die Industrie untergehen und Produktpiraterie vorangetrieben wird, da nun jeder Gegenstand einfach kopiert werden kann. Heute bieten zahlreiche Websites Vorlagen für den privaten Betrieb an.

Fazit
Der 3D-Drucker wird bald in allen Lebensbereichen eine große Rolle spielen, was die Relevanz des Produktes verdeutlicht. Heutzutage ist der 3D-Drucker für jedermann erschwinglich. Was dringend benötigt wird, soll selbst gedruckt werden können. Geschirr, Schuhe oder Kontaktlinsen sind beispielsweise bereits in Entwicklung.

Wenn euch das Thema begeistert, dann rafft euch auf, kommt am 24.01.2018 zu unserem #Barcamp #Digitalisierung und teilt eure Erfahrungen mit uns. So können alle vom Wissen profitieren. Hier geht´s zur Veranstaltung.

Auch auf Twitter (#EFbarcamp18 #Digitalisierung), Facebook und bei Instagram findet ihr mehr Informationen zum Thema.
Unseren Blogbeitrag könnt ihr hier bewerten.

Sophie und Paula

#3D-Drucker#Zukunftstechnologie#3D-Bioprinting#Barcamp#Digitalisierung
#druckondemand#Entglobalisierung#Technologie#Druckverfahren

Quellen
https://3druck.com/forschung/mindestens-9-moeglichkeiten-wie-3d-druck-die-welt-veraendern-kann-283653/
http://www.handelsblatt.com/themen/3d-drucker

http://www.3dib.de/3d-drucker-in-der-architektur-und-im-ingenieurswesen/
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/medizin-3d-drucker/
http://www.zeit.de/news/2017-05/18/medizin-medizin-aus-dem-3d-druckerbald-auch-organe-18135616
https://www.computerwoche.de/a/so-revolutioniert-der-3d-druck-die-medizin,3214496
https://www.planet-wissen.de/technik/computer_und_roboter/dreidimensionaler-druck/dreidimensionaler-druck-medizin-102.html

https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/3d-objekte/us-marinecorps-drohnen-3d-druck-27303163/https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/thema/3d-drucker-militaer/https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/kurznachrichten/us-militaer-haushalt-2018-3d-druck-27286243/https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/kurznachrichten/us-navy-nutzt-metall-3d-drucker-27237443/
http://www.handelsblatt.com/technik/gadgets/3d-druck-kurioses-aus-dem-drucker/12082786.html
https://www.3d-grenzenlos.de/magazin/startups/

 

 

 

 

 

 

 



 

 

 

Wie 3D-Druck die Medizin verändert

In der Medizin wird immer wieder nach neuen Innovationen gesucht, die bessere Heilungschancen, effizientere OP-Techniken, günstigere Herstellungskosten für Medizintechnik, und vieles anderes, versprechen sollen. In den letzten Jahren hat sich auch der 3D-Druck als Innovation, auch für die Medizin, herausgestellt. In diesem Blogartikel wollen wir, zwei Studentinnen der Uni Erfurt, euch im Rahmen unseres StuFus diese noch relativ junge Technik vorstellen.

Weiterlesen „Wie 3D-Druck die Medizin verändert“

Herbie auf großer Fahrt – ein Auto übernimmt die Verantwortung #AutonomesFahren

Ein jeder kann sich sicherlich noch an den liebenswerten weißen VW Käfer mit den Rally-Streifen erinnern. Anfang der 70er begeisterte er mit der Idee eines selbstfahrenden und denkenden Autos. Was damals noch Fiktion war, ist heute so gut wie Realität. Nur dass es sich heute nicht um kleine selbstfahrende Käfer mit Einfühlungsvermögen handelt, sondern um die Entwicklung einer leistungsstarken künstlichen Intelligenz von Tesla, BMW, Google & Co.

Warum ist das Thema so relevant?

Aktuelle Berichte prognostizieren, dass ab 2030 alle neuen Autos autonom fahren können. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema ist daher wichtig. Bereits heute können Autos schon selbstständig Einparken, Bremsen und den Sicherheitsabstand halten etc., wie z. B. unser Test-Auto Mercedes E-Klasse E 200. ->

Umfrage: „Würdet ihr die Verantwortung an solche Assistenssysteme abgeben?“

Ihr müsst bedenken, das Auto lenkt selbständig in die mit Ultraschall und Kameras vermessene Parklücke. Im fließenden Verkehr hält es den Sicherheitsabstand und bremst eigenverantwortlich ab. Zudem wird ohne Eingriff des Fahrers die Spur gehalten und mit Sensoren wird die Straßen- und Wetterlage wahrgenommen – durch GPS weiß es jederzeit wo es ist. ->

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->

Wie es sich anfühlt die Verantwortung abzugeben, könnt ihr im Video erfahren.

 

 

Für & Wider

Wie im Video erwähnt, sucht sich das Auto selbst eine Parklücke. Zudem muss man beim Parkvorgang nicht mitlenken und man muss sich keine Sorgen darum machen, ob man zu nah an den Bordstein fährt oder man zu früh eingelenkt hat. Allgemein werden durch die momentanen autonomen Technologien Unfallraten gesenkt. Das zukünftige autonome Fahren soll sogar jegliche Unfälle vermeiden. Außerdem ermöglicht es einen hohen Fahrkomfort und steigert die Mobilität.

Jedoch stellt sich unsere Vernunft bei dem Gedanken quer die Verantwortung an einen „Computer“ abzugeben. Natürlich gibt es auch Nachteile z. B. ist noch nicht geklärt wer die Schuld an einem Unfall tragen würde. Gefährlich können auch Hackerangriffe werden. ->

Ausblick

Zukünftig setzt man immer mehr auf Künstliche Intelligenz. Da Forscher erkannt haben, dass ein reines Programmieren von Verhaltensweisen und -mustern den vielen Situationen im Verkehr nicht gerecht werden kann, ist man dazu übergegangen dem Auto nicht selbst etwas beizubringen, sondern es selbst lernen zu lassen.

Irgendwann werden wir evtl. bei der Autofahrt lesen und uns einfach entspannen, während das Auto uns zuverlässig ans Ziel bringt. ->

Also wie Ihr seht, gibt es viele interessante Fakten zu dem Thema. Wenn Ihr eine Meinung dazu habt und diese gerne öffentlich teilen möchtet, dann laden wir euch recht herzlich zu unserem Barcamp am 24.01.2018 um 16 Uhr in die Hochschullernwerkstatt der Uni Erfurt ein. Dort erwarten euch auch andere Präsentationen.

Wir freuen uns auf eine spannende Diskussionsrunde.

Dominik & Miri

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#AutonomesFahren #Barcamp #Digitalisierung #künstlicheIntelligenz #UniErfurt #Verantwortung #Lernwerkstatt #teiledeindigitaleswissen

Quellen:

Gif: https://auto360.de/die-level-des-autonomen-fahren
Text:
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/kuenstliche-intelligenz-wie-autos-durch-neuronale-netze-das-fahren-lernen-a-1132759.html
https://www.automobilwoche.de/article/20151229/AGENTURMELDUNGEN/312299971/selbstfahrende-autos-diese-technologien-stecken-in-autonom-fahrenden-autos
https://www.greengear.de/autonomes-fahren-vernetzungsarten-funktionsweise/
https://www.zukunft-mobilitaet.net/11299/konzepte/wie-funktionieren-autonome-fahrzeuge/
https://www.bussgeldkatalog.org/autonomes-fahren/#autonomes_fahren_vor-_und_nachteile
http://www.computerbild.de/artikel/cb-News-Connected-Car-autonom-Fahren-Auto-11800888.html

Netzneutralität – Die Gefahr einer Abschaffung in Deutschland?

Habt Ihr schon gehört? Die FCC (US-Telekommunikationsaufsicht) stimmte am 14.12. mit knapper Mehrheit für die Abschaffung der Netzneutralität in den USA. Obwohl sich inzwischen ein massiver Widerstand organisiert hat, ist die Zukunft des neutralen Netzes noch ungewiss.

“Ein offenes Internet”

Was ist eigentlich diese ominöse Netzneutralität? In den letzten zwei Monaten wurde dieser Begriff vor allem in den USA sehr oft erwähnt. Netzneutralität ist die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet und der diskriminierungsfreie Zugang bei der Nutzung von Datennetzen. Das heißt, dass die Internetdienstanbieter alle Daten mit gleicher Qualität und Geschwindigkeit übertragen müssen.

Abschaffung der Netzneutralität und Folgen

Ohne Netzneutralität können die Internet-Provider entscheiden wie schnell Daten von anderen Webseiten übertragen werden. Für schnelleren Datenverkehr werden in Zukunft wahrscheinlich höhere Gebühren verlangt. Also je schneller desto teurer. Filmabende via Netflix und Co könnten demnach einen tiefen Griff in den Geldbeutel bedeuten. Aber nicht nur die Unterhaltung würde eingeschränkt sein, eine große Gefahr stellt sich auch für die barrierefreie Wissensvermittlung dar. Die Presse- und Meinungsfreiheit könnte beschnitten werden, sollten die Internetprovider entscheiden, dass sie bestimmten Seiten Vorrang über anderen geben wollen.

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Das Internet ohne Netzneutralität, Quelle: Internet

Ein nötiger Wandel?

Es ist ziemlich offensichtlich, warum die Internet-Provider gegen die Netzneutralität sind. Die Anforderungen an das Internet wachsen stetig, und der nötige Netzausbau kostet: Geld, das die Provider gerne wieder erwirtschaften wollen. Man könnte auch in Betracht ziehen, dass die festgelegte Pauschale, die die Unternehmen (wie Google, Facebook etc.) an die Provider zahlen müssen, für einige Ungerechtigkeit sorgt. So zahlt Google, das für fast 6 Prozent des weltweiten Internetaufkommens verantwortlich ist, genauso viel für die Datenübertragung wie weitaus kleinere Unternehmen im Internet.

Zukunft des Internets für Deutschland

Manche fragen sich vielleicht nun: Warum sollten wir uns eigentlich für die Netzneutralität in den USA interessieren? Die Antwort ist ganz einfach: Sollte die Netzneutralität in den USA tatsächlich ganz abgeschafft werden, werden sich wahrscheinlich auch bald die europäischen Internet-Provider für eine ähnliche Abstimmung interessieren. Noch wird die gesetzliche Festlegung der Netzneutralität in Deutschland diskutiert, doch wer weiß, wie viel sich in der näheren Zukunft ändern könnte?

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Netzneutralität in Europa, Quelle: ZDF

Wenn euch dieses Thema interessiert, ihr mehr darüber wissen oder andere Meinungen diskutieren wollt, dann kommt zum Barcamp am 24.01.18 in der Lernwerkstatt im Audimax-Gebäude.

https://www.youtube.com/watch?v=uwIXdelj4I4

weitere Websiten: Netzpolitik.org , Zeit Online

Quellen: 1 2 3

Bewertungskriterien

 

#netzneutralität #netneutrality #savetheinternet #fcc #freiesinternet

 

Innovatives Lernen mittels digitaler Tafeln (im Schulalltag)

Digitale Tafeln sind im heutigen Zeitalter ein Bestandteil schulischer #Bildung und immer weiter auf dem Vormarsch. In unserem #Blog zeigen wir Euch, was es damit auf sich hat.

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https://www.betzold.de/einkaufsberater/interaktivitaet/interaktives-whiteboard/#r=Blog/interaktivetafel6, aufgerufen am 04.01.2018, 16:22 Uhr.

Die multifunktionale Tafel

Bei einer interaktiven #Tafel handelt es sich um eine weiße elektronische Fläche, die mit einem Beamer und einem Computer verbunden ist. Dabei projiziert der Beamer sämtliche Computeranwendungen auf das weiße Feld. Durch Berührung des Feldes mit dem Finger oder dem Spezialstift kann das Gerät individuell gesteuert werden. Interaktive Monitore hingegen besitzen keinerlei Beamer, sondern sind eher Tablets in Großformat.

Es gibt verschiedene Typen: Zum einen gibt es Tafeln, die rein elektronisch arbeiten und andere, die wiederum angebrachte Tafelflügel an den Seiten besitzen (siehe oberes Bild). Weiterhin hat man bei manchen Modellen die Möglichkeit, mit Magneten zu arbeiten.

Für einen modernen, zeitgemäßen und anschaulichen Unterricht sind multifunktionale Tafeln aus Klassenzimmern nicht mehr wegzudenken. Sie gewährleisten einen zukunftsorientierten Unterricht, in dem sie Lehrinhalte klar visualisieren.

Alle Aufgaben – ein Stift: Der „active pen“

Auf bunte Tafelbilder muss aber ganz und gar nicht verzichtet werden, denn es gibt verschiedenfarbige Stifte oder eine Anwendung, durch die die Farbe des Stifts unterschiedlich verändert werden kann. Es kann wie gewohnt mit Hand geschrieben werden und gleichzeitig fungiert der Stift als Tafelschwamm.

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https://goo.gl/images/KvVnbC, aufgerufen am 04.01.2018, 16:23 Uhr.

Mit ihm werden allerlei digitale Tools der Tafel gesteuert, sodass man auf sperriges Zeichenmaterial, wie beispielsweise Zirkel, Liniale oder Geodreiecke verzichten kann.

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https://www.betzold.de/blog/wp-content/uploads/2016/12/interaktive-tafel-5-e1479891999517.jpg, aufgerufen am 04.01.2018, 16:24 Uhr.

Vor- und Nachteile

Aus der Benutzung digitaler Tafeln ergeben sich vielerlei Vor- und Nachteile: Positiv zu erwähnen sind die Multifunktionalität, die Zeitersparnis, die Speichermöglichkeit und die Flexibilität. So kann man zum Beispiel den handschriftlichen Text in einen digitalen Text umwandeln, viele Tafelbilder speichern und diese mit den Schülerinnen und Schülern digital austauschen.

Negativ anzumerken sind die Notwendigkeit von Fortbildungen für das schulische Lehrpersonal, die hohen Anschaffungskosten (etwa 2500,00 Euro pro Tafel), die geringe Anzahl geeigneter Unterrichtsmaterialien, die Möglichkeit technischer Probleme und die Gefahr von zu tafelorientiertem Unterricht.

Link: https://www.youtube.com/watch?v=9vtLiVOQI0Q

Dieses Werbevideo des derzeitigen Marktführers „Promethean“, das die Arbeit mit einem „ActivBoard“ demonstriert, zeigt Euch einen kleinen Einblick in die Arbeit mit interaktiven Tafeln.

Zusätzlich gelangt Ihr mit dem folgenden Link zu einer weiteren Webseite für Lehrerinnen und Lehrer (oder die, die es noch werden wollen) weiterleitet.

Über Euer Feedback zu unserem Blogeintrag würden wir uns sehr freuen und verweisen auf den folgenden Link zu unseren Bewertungskriterien.

Wir laden Euch, unsere Leserinnen und Leser, ganz herzlich und unverbindlich zu unserem Barcamp ein, um mit uns über diese Thematik weiterführend zu diskutieren und Fragen zu beantworten. Das Barcamp findet am 24.01.2018 um 16:00 Uhr in der Lernwerkstatt der Universität Erfurt statt.

Wir freuen uns auf Euch!

Joshua Bakker, Chantal Bastubbe, Mandy Lohmann

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Quellen:
Krause, Allyson, „Promethean World“, https://www.prometheanworld.com/de/, aufgerufen am 04.01.18, 16:17 Uhr.
Sieve, Bernhard F., Interaktive Tafeln im naturwissenschaftlichen Unterricht: Entwicklung und Evaluation einer Fortbildungsmaßnahme für Chemielehrkräfte, Hannover: Springer Spektrum 2014.

 

#activboard #barcamp #digital #digitalisierung #digitalwork #kommzuwort #lernwerkstatt #lernwerkstattunierfurt #lernwerkstattuniversitäterfurt #teiledeinwissen #universitäterfurt

Zukunft Schule

Ein Blogartikel über Künstliche Intelligenz und neue Trends

Wer den Kindern heut zu Tage zu sieht, merkt schnell, dass etwas anders ist als in seiner eigenen Kindheit. Auch wir, als eigentliches Jungvolk gucken manchmal blöd aus der Wäsche, was die kleineren Geschwister oder Kinder in der Bahn schon draufhaben und worüber sich unterhalten wird. Erst letztens beobachteten wir eine Frau und ihre ca. acht jährige Tochter. Das Mädchen versuchte ihrer Mutter zu erklären, dass man eine App auf dem Smartphone dafür benutzen kann ihren Stunden- und Vertretungsplan zu sehen.

Wie das ganze funktioniert und welche Sachen sie zu beachten hat, wusste das kleine Mädchen ebenfalls. Da staunt man nicht schlecht. Auch an Schulen verbreitet sich die Welle der Technologie. Die Lehrer der alten Schule kommen damit nicht ganz zurecht, dass ihre Schüler mit den neuen digitalen Tafeln besser umgehen können als sie selbst. Smartboards,  I Pads, Lern-Apps,  digitale Bücher, sprechende Mathehefte oder sogar ein unechter Kollege. Alles ist möglich heut zutage.

Mit diesem Blogartikel wollen wir, zwei Studentinnen der Universität Erfurt, zur Diskussion und zum Nachdenken anregen. Wir sind zwei angehende Lehrerinnen und interessieren uns deshalb sehr für die technischen Fortschritte in Richtung Schule.

Smartboard GrundschuleBild 1

Was ist künstliche Intelligenz?

Zunächst müssen wir klären, was um Himmels Willen denn nun eigentlich künstliche Intelligenz ist?

Tja, also es gibt da unserer Meinung nach eine ziemlich gruselige Erklärung, man versucht doch tatsächlich Maschinen so schlau zu machen, wie uns Menschen. Heißt, man bildet die menschliche Intelligenz nach und diese Intelligenz kann dann in Form eines Roboters, alleine Probleme lösen und anhand dieser Probleme lernen. Im Prinzip ist die Maschine am Anfang genauso ein Kleinkind, wie wir es mal waren und mit der Zeit lernt sie dazu. Natürlich kann man nun beeinflussen, was die Maschinen von Anfang an drauf hat und was nach und nach gelernt werden soll. Künstliche Intelligenz oder deren Forschung beschäftigt sich also mit der Aufgabe menschliches Wissen in den Computer zu bringen, um es dort verarbeiten zu können.

Die Schwierigkeiten

Hier treten nun, wer hätte es gedacht Schwierigkeiten auf, es genügt nicht, nur irgendwelche Dokumente einzulesen, z.B. Bücher aller Art. Das darin enthaltene Wissen ist nicht unmittelbar verarbeitbar, vielmehr muss es in eine spezielle Form gebracht werden, in eine formale Sprache, wie zum Beispiel die Programmiersprache. Wichtig ist, dass es die Sprache erlaubt Inhalte nach genauen Regeln miteinander zu verknüpfen, um neue Inhalte zu gewinnen. Diese Regeln müssen wiederum ganz exakt sein, um sie in einem autonomen Programm zu verwenden. Von wirklich selbst denkenden Robotern sind wir noch ein Stück entfernt, aber bestimmte Trends werden schon bald Gegenwart sein.

Gehirn

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Der virtuelle Lehrer, unser neuer bester Freund?

Um euch einen Einblick zu verschaffen, stellen wir hier einmal drei Trends vor, die wir sehr interessant finden.

Für die Schule, die jeder besucht hat, es immer noch tut oder es wieder muss, dank eigener Kinder, sind sogenannte virtuelle Lehrer im Gespräch. Genauer gesagt Maschinen als Lehrer. An Deutschlands Schulen fehlen tausende Lehrer. Das Problem besteht auch in anderen Ländern, die Lücken könnten intelligente Computer schließen. Allerdings sollten Künstliche Intelligenzen die Lehrer nicht ersetzen, sondern unterstützen, meinen Experten.

Der virtuelle Lehrer ist einerseits ein Wunschgedanke an dem gearbeitet wird, andererseits gibt es bereits einige Apps, die das Konzept aufgreifen. Ein freundlicher Roboter für Kinder der unterrichtet und auf jegliche Interessen des Kindes eingeht. Ein virtueller Lehrer verfügt nicht nur über Emotionen, er kann sie auch von unseren Gesichtern ablesen, kann sogar unsere Körpersprache und den Tonfall unserer Stimme deuten.

Da das Lernen ein sehr individueller Vorgang ist, sind diese virtuellen Lehrer keine schlechte Sache. Der virtuelle Lehrer kann individuell auf jeden Schüler eingehen, auf seine Schwächen, seine Stärken, seine Auffassungsgabe und auf seine Lust und Laune. Der virtuelle Lehrer wird ein neuer Kollege sein, der viel Arbeit abnimmt, aber nicht wegnimmt, so versprechen es zumindest die Forscher und Firmen. Zu diesem heiklen Thema könnte man nun diskutieren, können Roboter wirklich wie ein Mensch auf Kinder eingehen und deren wahre Emotionen abrufen? Wenn das ginge, wären Roboter sogar bessere Menschen. Wir finden das ganze schon ein wenig gruselig, aber auch irgendwie cool, wenn man mal überlegt was man alles schaffen könnte im Unterricht. Auch die Vorbereitungen würden sicherlich schneller von der Hand gehen. Aber, wie schon erwähnt ist dieser Virtuelle Lehrer noch ein Traum.

Das Tutoring-System, dein Retter in der Not?

Anders ist es bei Tutoring-Systemen, ein intelligentes Tutoren-System, kurz ITS, ist ein Computerprogramm, das individuelles Lernen unterstützt. Das ITS verfolgt in der Regel das Ziel einem oder mehreren Anwendern in einem bestimmten Bereich Wissen zu vermitteln. Das Besondere an diesem System ist, dass es sich an den Leistungen der Anwender orientiert, es versucht zu erkennen wie gut das Wissen eines Anwenders ausgeprägt ist und passt entsprechend dieser Ausprägung, den zu vermittelnden Inhalt an. In der Regel setzen sich ITS aus drei Komponenten zusammen: Wissen über eine Wissensdomäne, Wissen über den Lernenden, dessen Wissen und Wissen über Strategien zur Wissensvermittlung.

Hierbei lässt sich schon eher das Zukunftspotenzial erkennen. In Schulen können diese Systeme Tests und Prüfungen ersetzen, da man den jeweiligen Leistungsstand einfach vom Programm abrufen kann. Dies wäre wiederum nur eine Ergänzung zum normalen Unterricht, aber unserer Meinung nach gut geeignet für Übung und die Leistungsstandabfrage.

Chatbots, dein neuer Unterhalter?

Eine Stufe weiter sind Chatbots, denn diese werden bereits aktiv in unserem Alltag verwendet. Ein Chatbot ist eine Software, die mit Menschen Dialoge führen kann, ob schriftlich oder per Spracherkennung, Chat Bots assistieren den Menschen im Alltag oder Beruf und erledigen eigenständig Aufgaben. Sie sollen personalisierte Lösungen ermöglichen und dabei helfen Zeit zu sparen.

Im Prinzip haben schon heute viele von uns einen Chatbot, um ihre persönlichen Anliegen zu gliedern oder zu verwalten. Denn Siri und Alexa sind bereits Chatbots, die uns den Alltag erleichtern sollen. Auch für Schüler und Schülerinnen ist das sehr geeignet, das Planen von Hausarbeiten, das Abrufen von Terminen und eventuell auch das Lernen kann erleichtert werden. Der Schulalltag kann durch einen Klassenchatbot ebenfalls erleichtert werden. Er sagt Pausen an, hält Infos für Lehrer und Eltern bereit, wenn diese sich mal wieder durch zu viel Stress nicht persönlich begegnen können oder teilen Vertretungslehrern mit, was auf der Tagesordnung steht.

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Was Schlussfolgern wir?

Alles in allem ist unsere Technologie was künstliche Intelligenzen angeht ziemlich zügig unterwegs. Die Veränderungen werden Tag für Tag in unser Leben integriert. Nun stellt sich die Frage, ist das alles wirklich nötig, verlieren wir durch künstliche Intelligenzen eventuell unsere Eigene? Unserer Meinung nach, ist ein gesundes Mittelmaß mal wieder der Schlüssel zu allem. Hilfe bekommen ist gut, aber man sollte nie aufhören selber zu denken.

Aber was meint Ihr?

Macht euch mal Gedanken und besucht unser Bar Camp am 24.01.2018 in der Lernwerkstatt der Uni Erfurt. Unseren Blogartikel könnt Ihr gerne hier bewerten.

Wir freuen uns auf euch!

Sarah & Anastasia

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#Schule#künstlicheintelligenz#Fortschritt#Forschung#Traum#virtuellerLehrer#tutoring#Chatbot#Alltagshelfer#lernenmalanders#Kinder#Robotermitemotionen#Syteme#KinderundTechnik#Gehirn#Mensch

 

Quellen und interessante Links:

https://www.youtube.com/watch?v=C25LvOQaFEA

http://www.zeit.de/2007/10/Steve_Wozniak_Der_virtuelle_Lehrer/seite-2

https://www.education-canon.eu/digitale-bildung-diese-6-trends-werden-den-unterricht-revolutionieren/

http://futuregram.trendone.com/interims-website/

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